RAT UND TAT-FORUM

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Thema: Verständnisproblem zur Pendelachse im Kübelwagen

Andreas Schmidt
17.10.2010
Hallo miteinander,
ich bin zur Zeit dabei einen Kübelwagen Typ 82 im Maßstab 1:16 als Modell nachzubauen (Vorlage ist ein Standmodell und diverse Originalbilder). Nachdem alles möglichst originalgetreu und funktionell umgesetzt wird hänge ich grad bei der Pendelachse. Die Untersetzungsgetriebe direkt am Reifen sind nämlich einerseits an der Pendelachse, andererseits am Schwingarm der Federung fest montiert. Wenn der Wagen nun einfedert entsteht aber eine Verschränkung von Antriebsachse und Schwingarm. Das Problem ist nun: Wie ist das Getriebe am Schwingarm befestigt, bzw wie der Schwingarm an der Federung, dass diese Verschränkung abgefangen wird? Ich bin für jede Hilfe dankbar, und wenn das ganze zu unverständlich geschrieben wird versuche ich mit Bildern nachzuhelfen, wo das Problem liegt.
Grüße, Andreas 
Antworten und Komentare

20.10.2010
Bei meinem 181 ist das Vorgelege mit 5 Bolzen am Schwert (Schwingarm?) angeschraubt und vom Schwert geht eine Strebe/Arm ab wo die Schale für die Nubel dran sitzt. Die Stoßdämpfer(Federn?) sind mit einem langen Bolzen Gummi gelagert am Vorgelege fest. Die Nubel sitzen auch auf dem Vorgelege.
Wenn das Schwert einfedert (Torsionsspannung)federn ja auch die Stoßdämpfer ein, dafür sind sie ja da, der entstehende andere Winkel an der Befestigung der Stoßdämpfer ist nicht so groß und wird über die Gummis ausgeglichen denke ich?! War das richtig ?
Gruss Borstie 
Andreas Schmidt
20.10.2010
Hallo Borstie,
danke erstmal für die Antwort. So halb hat sich meine Frage auch beantwortet. Nur eine Kleinigkeit bleibt noch (auch wenn ich jetzt wenigstens das Vokabular kenne):
Das Schwert an sich ist ja starr, oder? Das heisst die Verdrehung, die durch das Einfedern entsteht (Reifen geht nach unten, Motor bleibt konstant hoch -> Die Antriebsachse und somit das Vorgelege drehen sich gegenüber der Befestigung des Schwerts an der Karosserie) dreht auch das Schwert mit. Ist die Befestigung des Schwerts nun so, dass die Verdrehung abgefangen wird (Kugelgelenk o.ä.) oder verdreht sich das Schwert an sich. Ich hoffe mit der Skizze hier wirds einfacher (Link= http://img836.imageshack.us/img836/4597/kbel.jpg). Oder meinst du mit Torsionsspannung die \\\"Verdrehung\\\" des Schwertes in sich?
Grüße, Andreas 
Lars
28.11.2010
Hallo Andreas.
Falls es noch hilft: Die Halbachsen der PA stecken im Differential mit einem "Spatelförmigen" Ende. Diese Verbindung dreht sich ohne Verschraubung durch Formschluß und wird durch die Kugelkappenförmigen Getriebedeckel abgedeckt (wo die Manschette sitzt)Da erfolgt auch der Länden- und Winkelausgleich. Federstrebe und Radseitige Verschraubungen sind starr (Okay, die Federstrebe bewegt sich auf und ab, verdreht sich aber nicht).
Bilder vom Teilekatalog findest Du hier auf dieser Seite unter "Technik". Bildtafel 30, Nr. 9: Antriebswelle, Nr. 1-7 Abdeckung/Abdichtung, Nr 12 ff. Untersetzungsgetriebe und Radlagerung. Tafel 35: Ausgleichsgetriebe. In Nr. 8 dreht sich, glaub' ich, die Welle, Nr. 18 sind die Gleitsteine. Hoffentlich war das hilfreich (und richtig).
Ach ja, Tafel 36 und 31 zeigen das Sperrdifferential bzw. die Schräglenkerachse => gibt's beim 82er meines Wissens nach nicht!
Grüße, Lars 
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