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RAT UND TAT-FORUM

Hallo Besucher/in!

Es kann sein, dass du hier Antworten findest, die nicht tauglich für das H-Kennzeichen sind. Manchmal gibt es in diesen erhebliche Mängel, die für das In-Verkehr-Setzen unmöglich sind:

  • Rost am Chassis: Ein unfreundlicher Tonfall.
  • Undichter Ölkreislauf: Spam, der alles volltropft.
  • Falsche Farbwahl: Eine Antwort, die hier nicht hingehört.

Du bist unser Prüfingenieur :-) Wenn du im Rat- und Tat-Forum einen solchen Fall findest, musst du nicht selbst zum Schweißgerät greifen. Schreibe einfach eine Nachricht an den E-Mail Web-Administrator! Das ist dein Mängelbericht an uns. Wir bessern den Beitrag entweder nach oder verschrotten ihn gänzlich.

Thema: Scheinwerfertopf entfernen

08.04.2011
Hallo, ich möchte meine vorderen Kotflügel restaurieren. Um sie wirklich gründlich entrosten zu können, möchte ich die Scheinwerfertöpfe entfernen. Aber wie? Vorallem wie ohne zuviel kaputt zumachen. Es soll ja auch mal wieder alles zusammen kommen. Wie sind die genau befestigt? Danke. Alexander


Antworten und Komentare

Lars
08.04.2011
Die Töpfe sind an umgebördelten Blechlaschen mit dem Kotflügel Punktgeschweißt. Die Punkte mußt Du abbohren. Oder Schleifen. Und danach wieder verschweißen (So, daß die Ringe wieder passen). Ist eine Heidenarbeit, aber mit etwas Einsatz lösbar. Ich würde die Punkte vom Lampentopf aus durchschleifen, denn da kommt man besser ran und die LT gibt es notfalls als Ersatzteil für günstig. wichtig ist, daß Du die Bördelstellen und Spalte danach gut Rostschutzgrundierst und abdichtest.

09.04.2011
Hat geklappt. Ich habs mit Bohren probiert, geht doch schneller wie Schleifen. Allerdings muß man die Schweißpunkte wirklich genau treffen oder einen Bohrer nehmen der groß genug ist. Zwei Schweißpunkte hab ich nicht genau mittig erwischt und es bewegte sich garnichts. Aber nachdem der Bohrer noch etwas gewütet hatte gings ohne Probleme raus. Das Verstärkungsblech (rechter Kotflügel)habe ich auch gleich noch entfernt (13 Schweißpunkte). Jetzt gibts zwar einige Löcher die zugeschweißt (verzinnt) werden müssen, aber das sollte nicht das Problem sein. Wenn alles mal wieder zusammen ist will ich die Bördelstellen mit POR Patch Paste abdichten (deren Eigenschaften hören sich ganz gut an)und danach schön dick Brantho Korrux Grundierung drüber. Und NOCH handelt es sich zum Glück um meinen Übungskotflügel, denn Karosseriearbeiten sind absolutes Neuland für mich. Die Lampentöpfe versuche ich allerdings wieder aufzuarbeiten bevor ich zu neuen greife. Ich möchte schon versuchen möglichst viele alte Teile zu erhalten. Naja, wird sich zeigen was das alles noch wird...

Lars
10.04.2011
Daß es klappt. Zum Abdichten würde ich allerdings lieber Korroflex oder so nehmen. Ich finde POR Patch einfach zu teuer, mit Grundieren und Abdichten (in dieser Reihenfolge) erzielt man erfahrungsgemäß den gleichen Effekt. Ach, so: Hätte ich Schweißpunktfräser erwähnen sollen? Wenn ja, entschuldigung. Link: http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop_xtc/product_info.php?info=p414_Schweisspunktbohrer--8mm.html Und bitte: Viel hilft selten viel. 2-3 mm Dichtmasse und dann normaler Lackaufbau reichen dicke aus. Wenn man die Kotflügel so zuspachtelt wie seinerzeit die Bundeswehr hat das nur den Effekt, das man den Gammel erst sieht, wenn es zu spät ist.


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