Oliver Schaffer aus Hadamar hat mit seinem Elektro-Fahrzeug beim 2. E-Mobil-Berg-Cup im Rahmen des 47. Internationalen Osnabr?cker ADAC Bergrennens ?Cars & Fun? gewonnen.
Hadamar. Insgesamt 24 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nahmen mit ihren Elektro-Fahrzeugen den Kampf gegen die Uhr am Berg in Angriff.
Am 2. und 3. August wurde auf der 2,030 km langen Strecke am ?Uph?fener Berg? die 2. Auflage des europaweit einzigartigen Wettbewerbs mit Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen gestartet, bei dem die Firma Oliver Racing einen Sieg in der Klasse E2 und einen hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung nach Hause bringen konnte.
Mit einer sensationellen Zeitdifferenz von nur 0,591 Sekunden konnte Oliver Schaffer den VW K?bel in drei aufeinanderfolgenden L?ufen nahezu zeitgleich ins Ziel bringen.
Dabei wurde die Chancengleichheit f?r alle 24 Teilnehmer/-innen mit der umweltschonenden Antriebsform gro?geschrieben. Die Teilnehmer setzten im ersten Wertungslauf ihre eigene Richtzeit und entschieden damit selbstst?ndig, wie schnell sie den Wettbewerb bestreiten. Die gesetzte Richtzeit ist die Grundlage f?r die folgenden Wertungsl?ufe. Die Gesamt- und Klassensieger ermitteln sich schlie?lich aus der Addition der erzielten Zeitabweichungen im Verh?ltnis zum ersten Wertungslauf.
Die Mischung des E-Starterfeldes machte auch in diesem Jahr den Reiz f?r die Experten der E-Szene und der zahlreichen G?ste des Bergrennens aus. So trat der von Oliver Schaffer und seinem Mitarbeiter Axel Grieswald umgebaute komplett elektrisch angetriebene VW 181 K?belwagen mit 28 KW und einer H?chstgeschwindigkeit von 155 km/h sowie einer Reichweite von 200 km gegen Fahrzeuge wie den BMW i8 an, der mit insgesamt 362 PS, einer H?chstgeschwindigkeit von 250 km/h und einem beeindruckenden Beschleunigungswert von 0 auf 100 km in 4,2 Sekunden jedoch leider nur eine Reichweite im Elektrobetrieb von 35 Kilometern hat.
Weitere teilnehmende Serienfahrzeuge waren Opel-Ampera, Lexus IS Hybrid sowie unterschiedliche Fahrzeuge der Marke Tesla, BMW i3, E-Smarts, VW E-Up. Renault Fluence und Twizys waren ebenfalls am Start. Weitere Eigenbauten, die ebenso den technischen Fortschritt der gro?en Autohersteller am Uph?fener Berg schrumpfen lie?en, waren voll Elektrische Super Seven und ein Rudolf Spyder.
Selbst die Benzingespr?che unter den E-Rennfahrern im Fahrerlager der Elektro-Fahrzeuge h?rten sich etwas anders an als Oliver Schaffer dies gew?hnt ist. Da wurde zum Beispiel ?ber Volt, Ampere, Frequenzen, Rekuperation und das Gewicht des Stromes f?r eine Fahrstrecke von 100 KM diskutiert.
Quelle: Nassauische Neue Presse, Artikel vom 14.08.2014
Mit Strom an die Spitze
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- Geschrieben von: Kübel-Klub